Kathodischer Lichtbogen

Die kathodische Lichtbogenabscheidung ist ein hochenergetisches PVD-Verfahren mit hoher Abscheiderate, das vor allem bei Metallen mit geringer Wärmeleitfähigkeit eingesetzt wird.

Es handelt sich um eine seit mehr als einem Jahrhundert bekannte PVD-Technologie, die im Bereich Forschung und Entwicklung weit verbreitet ist und in jüngerer Zeit auch in Industriezweigen eingeführt wurde, in denen widerstandsfähige und dekorative Beschichtungen gefragt sind. Besonders geeignet ist sie dort, wo eine höhere Abdeckung und Haftung erforderlich ist, insbesondere bei komplexen Geometrien.

Mit der kathodischen Lichtbogenabscheidung lassen sich folgende Vorteile erzielen:

  • Hohe und effiziente Erzeugung von metallischem Plasma
  • Hervorragende mechanische Eigenschaften sowie hohe Beständigkeit und ansprechende Optik der Beschichtung
  • Eine breite und stetig wachsende Palette an verarbeitbaren Materialien

Die Kammer ist wassergekühlt und kann mit einfach oder doppelt rotierenden Substrathaltern geliefert werden, um flache oder 3D-Proben zu beschichten.

Jede Konfiguration kann mit folgenden Merkmalen ausgestattet werden:

  • Beheizbare Halterungen bis 400 °C
  • Isolierter Substrathalter für Biasing und Plasmareinigung
  • Lichtbogenquellen mit 63 mm oder 100 mm Durchmesser (Eigenentwicklung)

Optionale Plasmaionenquelle zur Reinigung nichtleitender Substrate.

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