PECVD
PECVD, Abkürzung für Plasma-Enhanced Chemical Vapour Deposition, ist ein chemisches Verfahren zur Abscheidung dünner Schichten, das durch Plasma unterstützt wird.
Bei der PECVD-Beschichtung werden die abzuscheidenden Materialien in die Kammer eingebracht und gehen durch diesen Prozess vom gasförmigen in den festen Zustand über (zum Beispiel Siliziumdioxid, SiO₂).
Die zu behandelnden Bauteile werden in die Vakuumkammer eingebracht, die auf Drücke von einigen Pascal eingestellt wird.
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Dieses spezielle Verfahren wird auch als CVD bei niedriger Temperatur bezeichnet.
Das Plasma wird eingesetzt, um die Temperaturen, bei denen sich das Material auf dem Bauteil abscheidet, deutlich zu senken. Dadurch können auch Substrate verwendet werden, die hohen Temperaturen sonst nicht standhalten würden.
Die wichtigsten Vorteile dieser Abscheidung sind:
- Homogene Schicht
- Sehr hohe Härte
- Keine Veränderung der Makrostruktur des Bauteils
Es gibt zwei Arten von Konfigurationen:
- RF-Quellen mit induktiver Kopplung
In diesem Fall kann die Abscheidung von der Anode oder von der Kathode gesteuert werden. - Dampfquellen mit kontrolliertem Durchflusssystem
mit maximalen Trägerabmessungen von 300 × 300 mm, der zusätzlich gekühlt werden kann.
Es ist möglich, maßgeschneiderte Anlagen für spezifischere Anwendungen zu entwickeln.
